"Homo-Plakate" ab Februar in Schulen

Für Aufregung sorgt seit Herbst die Plakat-Aktion eines Vereins für homosexuelle Lehrer. Jetzt war sie gar ein Fall fürs Parlament. Die Stadt beruhigt: Die Plakate werden erst nach Schulungen versandt.

"Felix + Jonas 4ever" steht auf einem Plakat. Oder: "Die Eltern sind zwei Väter." Insgesamt liegen 3.500 Plakate zum Versand an 700 Wiener Schulen bereit – schon seit Schulbeginn im Herbst. Doch noch hat kein einziges Plakat des Vereins "Ausgesprochen: schwule, lesbische, bi & trans* Lehrer_ Innen in Österreich" eine Schule erreicht, ergab eine parlamentarische Anfrage des Team Stronach an Bildungsministerin Heinisch (SP).

Im Ressort der heißt es zu "Heute": "Es wird vorab noch ein Seminar geben, um die Lehrer zu sensibilisieren und ihnen zu vermitteln, wie die Plakate eingesetzt werden können." Fix ist: "Die Plakate werden nur an die Direktionen versandt, nicht an einzelne Lehrer oder Schüler", heißt es aus dem Büro Frauenberger. Die Direktion könne dann beschließen, ob die Plakate aufgehängt werden.

In einer Zeit, in der Drag Queen Conchita Wurst den Song Contest gewinnt und homosexuelle Paare in Wien Kinder adoptieren können, sollen die Plakate helfen, alternative Lebensformen zu akzeptieren.

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