"I due Foscari" mit gefallenem Helden

Immer kann man nicht gewinnen - nicht einmal, wenn man Plácido Domingo heißt. Der Jahrhundertsänger, der es in seinen Tenor- Partien genoss, am Ende stets der Held zu sein, muss ab Mittwoch ganz stark sein.
Immer kann man nicht gewinnen – nicht einmal, wenn man Plácido Domingo heißt. Der Jahrhundertsänger, der es in seinen Tenor- Partien genoss, am Ende stets der Held zu sein, muss ab Mittwoch ganz stark sein.

Als venezianischer Doge (Bariton) in    im Theater an der Wien ist er gezwungen, seinen eigenen Sohn zu Unrecht zu verbannen – als der Irrtum auffliegt, ist’s zu spät. Jacopo ist tot, Francesco zerbricht am Konflikt zwischen seiner Rolle als politischer Führer und liebender Vater. Das Besondere: Zu Beginn des ersten Aktes ist das Drama bereits vorbei, im Fokus steht der unerträglich werdende emotionale Druck. "I due Foscari" (Regie: Thaddeus Strassberger) lief auch in L.A. und Valencia.

Maria Dorner
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