"Ich habe dem Tod ins Auge geschaut!"

Den 7. April 2010 feiern Andreas Kirchmayr und seine Flugkollegen aus Ternberg (Bez. Steyr-Land) ab sofort wie einen Geburtstag: An diesem Tag retteten massive Buchen den Weistracher (21) bei seinem Paragleit-Absturz aus 50 Metern Höhe. Es war der dritte Absturz in seinem ersten Flugjahr. Er will dennoch wieder in die Lüfte.

Ich war an diesem Tag total fluggeil, bin ins Trattenbachtal geflogen und hab mich gewundert, wieso dort kein anderer war, erzählt Kirchmayr. Sekunden später wusste es der junge Bäcker: Er kam mit dem Gleitschirm ins Lee (Anm.: die vom Wind abgewandte Seite), der Schirm klappte ein, es ging abwärts: Den Fehler hab ich zwei Wochen zuvor schon gemacht, nur diesmal hätte es aus sein können! Der Ternberger Fluglehrer Hans Poscher nahm sich den Jungflieger mittlerweile zur Brust: Er ist leider sehr risikobereit. Zum Glück gibt es Bäume, die sind unsere Freunde!

Aktuell wird der Gleitschirm überprüft, Anfang Mai will Kirchmayr wieder abheben Gerald Winterleitner

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