"Ich hatte ein stundenlanges Blackout und wurde ausg...

Bild: fotokerschi.at

Er weiß nicht was passiert ist oder was er getan hat - zehn Stunden lang hatte Lukas P. (24) ein Blackout. Mitten am Tag. Mitten in Linz. Völlig unterkühlt wachte der junge Mann auf, schleppte sich mit letzter Kraft ins Krankenhaus. Jetzt läuft die Suche nach der Ursache für das mysteriöse Blackout.

Er weiß nicht was passiert ist oder was er getan hat – zehn Stunden lang hatte Lukas P. (24) ein Blackout. Mitten am Tag. Mitten in Linz. Völlig unterkühlt wachte der junge Mann auf, schleppte sich mit letzter Kraft ins Krankenhaus. Jetzt läuft die Suche nach der Ursache für das mysteriöse Blackout.
"Ich habe noch Schmerzen im Kreuz, an den Schultern und beim Gehen", erzählt Lukas P. im Gespräch mit "Heute". Seit vier Tagen liegt der 24-Jährige in Linz im Krankenhaus. Warum, das weiß er selbst nicht.

Was er weiß ist, dass er am vergangenen Mittwoch wie so oft in der Früh zum Wifi gefahren ist, weil er dort seinen Lehrabschluss nachholen will. Um 7.42 Uhr sperrt er sein Auto ab, schaut auf die Uhr. Dann das Blackout. Die zehn Stunden danach: ein dunkles Loch. Erst um 18 Uhr wird der junge Mann wach – zwischen Holzscheiten irgendwo in Linz. Wo genau, weiß er nicht mehr.

Sein Handy, die Schlüssel und sein Rucksack mit dem Lernzeug sind weg – vermutlich geraubt. 

Niemand wollte helfen

Nachdem er sein Bewusstsein wieder erlangt, bittet Lukas Passanten um Hilfe – vergeblich. Niemand will für ihn die Rettung rufen. "Zwei sind schnell weitergegangen, einer ist sogar weggelaufen", erzählt Lukas enttäuscht. 

Mit letzter Kraft schleppt sich der 24-Jährige laut eigenen Angaben vier Stunden lang zu Fuß zum Neuromed Campus (Wagner Jauregg).

Keine Drogen und Alkohol im Blut

Vom Neuromed Campus wird er zum Med Campus (Akh) überstellt. Bluttest, Urintest – laut P. beides negativ. Weder Drogen noch Alkohol werden im Körper des 24-Jährigen gefunden. "Es wurden auch keine Hinweise auf Gewalteinwirkung gefunden. Und mittlerweile können die Ärzte auch ausschließen, dass ich einen Krampf oder einen Schlaganfall gehabt habe", meint Lukas. 

Ob er vielleicht betäubt wurde? Möglich. "Ich hänge noch an einer Infusion und es werden in den nächsten Tagen noch ein paar Tests gemacht", erzählt er.  Neben der Ungewissheit hat der 24-Jährige noch immer mit Gedächtnis-Ausfällen und körperlichen Schmerzen zu kämpfen.

Seine Freundin wird deshalb jetzt für ihn Anzeige erstatten.

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