"Ich wollte immer wie Pippi sein"

Seine "Totenfrau" ist in Europa bereits ein Bestseller - am Dienstag kommt der Thriller von Bernhard Aichner in den USA auf den Markt. Im Talk mit "Heute" verrät der Innsbrucker, ob er der nächste Stephen King ist.
Seine "Totenfrau" ist in Europa bereits ein Bestseller – am Dienstag kommt der Thriller von Bernhard Aichner in den USA auf den Markt. Im Talk mit "Heute" verrät der Innsbrucker, ob er der nächste Stephen King ist.

Über 100.000 Mal wurde die Geschichte um die mordende Bestatterin Blum im deutschsprachigen Raum verkauft, mit "Totenhaus" gibt es schon ein Nachfolgebuch.

"Heute": Ihr Thriller "Totenfrau" erscheint im Verlag von Stephen King. Hat man es als österreichischer Autor damit geschafft?

Bernhard Aichner: "Für mich ist die Veröffentlichung ein geheimer Ritterschlag. Es klingt so nett, Stephen King meinen Verlagskollegen zu nennen." 

"Heute": Sie werden auch oft mit ihm verglichen …

Aichner: "Ich bin selbst sehr großer Stephen-King-Fan und freue mich darüber natürlich. Für „Totenhaus“ habe ich mich sogar von 'Shining' inspirieren lassen." 

"Heute": Bestatterin Blum soll in den USA auch im TV zu sehen sein …

Aichner: "Wenn das mit der Verfilmung auch noch klappt, drehe ich wahrscheinlich durch. 'Totenfrau' wird zur Serie, zwölf Folgen Blum. Die Gespräche laufen noch und ich drücke täglich mehrere Stunden die Daumen." 

"Heute": Welcher Hollywood-Star könnte Blum verkörpern?

Aichner: "Das haben mich Freunde auch schon gefragt, und ich habe gesagt Angelina Jolie. Damit ich Brad Pitt kennenlernen kann." 

"Heute": Wenn Sie gerade nicht schreiben, wen lesen Sie?

Aichner: "Einen Krimi von Franzobel und 'Im Frühling sterben' von Ralf Rothmann." 

"Heute": Wann kam Ihnen erstmals der Gedanke, selbst ein Buch zu schreiben?

Aichner: "Als ich 'Pippi Langstrumpf' gelesen habe. Diese verrückte Figur hat mir extrem gefallen. Ich wollte immer wie Pippi sein."

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