"Identitäre" demonstrierte am Mittwoch bei Westbahnhof

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"Kundgebung gegen Terror der Identitären Bewegung Österreich" nennt sich die Veranstaltung, die zuerst vor dem Hauptquartier der Grünen in der Lindengasse geplant war. Das untersagte die Polizei, die Demo findet nun am Westbahnhof statt. Inklusive Gegendemo der Antifa.

"Kundgebung gegen Terror der Identitären Bewegung Österreich" nennt sich die Veranstaltung, die zuerst vor dem Hauptquartier der Grünen in der Lindengasse geplant war. Das untersagte die Polizei, die Demo findet nun am Westbahnhof statt. Inklusive Gegendemo der Antifa.

Die vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes als "rechtsextrem" eingestuften Identitären legen am Mittwoch wieder die Mariahilfer Straße lahm. Eine Demonstration gegen "die unfassbaren Vorgänge der letzten Wochen" ist angesetzt.

Geplant vor Grünen-Hauptquartier

Zuerst wollten die Demonstranten in der Lindengasse vor dem Büro der Wiener Grünen ihre Kundgebung abhalten, denen sie vorwerfen "das Blut von Nizza und Reutlingen an ihren Händen" zu haben. Sie seien Mitschuld an Ansbach, so Identitären-Sprecher Martin Sellner in einer Aussendung.

Die Polizei machte ihnen jedoch einen Strich durch die Rechnung, da der polizeiliche Schutz aufgrund der dortigen Platzverhältnisse nicht möglich sei. Die Kundgebung wurde daraufhin auf den Christian-Broda-Platz nahe des Westbahnhofes verlegt.

Gegendemo der Antifa

Der Aufruf zur Gegendemo ließ nicht lange auf sich warten. Via Facebook rief die Antifa dazu auf, sich den rechten Aktivisten entgegenzustellen. Sie werfen den Identitären vor, "die aktuellen Anschläge und Attentate in Europa für ihre rechtsextreme rassistische Propaganda zu instrumentalisieren".

Die Demo soll um 19 Uhr starten, die Gegendemo der Antifa bereits um 17.30 Uhr.

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