"Identitäre" erstatten wegen zerrissenem T-Shirt Anzeige

Bild: Rechtsextreme Identitäre
Die rechtsextreme Gruppe "Identitäre" versuchen nach ihrer Störaktion an der Uni Klagenfurt, den Spieß umzudrehen und wollen sich als Opfer darstellen. Nicht sie hätten den Uni-Direktor attackiert, sondern umgekehrt. Als "Beweis" brachten sie das Foto eines zerrissenen T-Shirts.
Die rechtsextreme Gruppe "Identitäre" versuchen nach , den Spieß umzudrehen ,und wollen sich als Opfer darstellen. Nicht sie hätten den Uni-Direktor attackiert, sondern umgekehrt. Als "Beweis" brachten sie das Foto eines zerrissenen T-Shirts.

"Wir sind nicht sehr zimperlich und lassen solche Angelegenheiten normalerweise auf sich beruhen", beklagt Patrick Lenart, Sprecher der Identitären Bewegung. "Aber diese Gerüchte sind nicht nur falsch, sondern verdrehen die Wahrheit um 180 Grad", wird Oliver Vitouch, der Rektor der Universität der Falschaussage bezichtigt.

In der Darstellung der Rechtsradikalen hätte Vitouch "äußerst aggressiv auf die provokante, aber friedliche Protestnote reagiert". Dabei soll er einem "Identitären" ein T-Shirt zerrissen und ihn dabei leicht verletzt haben.

Sie zeigen Vitouch deshalb wegen Sachbeschädigung, Nötigung und Körperverletzung an.

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