"Im Namen des Volkes" startet mit Kopftuchstreit

Irmgard Griss moderiert "Im Namen des Volkes"
Irmgard Griss moderiert "Im Namen des Volkes"Bild: Puls 4/Jan Frankl
Das TV-Format mit Ex-OGH-Präsidentin und Bundespräsidentschaftskandidatin Irmgard Griss feiert am 7. Mai Premiere.

Zum Auftakt von "Im Namen des Volkes" steht das Thema "Kopftuchverbot in Schulen - Ja oder Nein?" auf dem Programm. Befürworter (Team JA) und Gegner (Team NEIN) wollen mit Hilfe von Zeugen, Experten und "Video-Beweismitteln" argumentieren - es gilt am Ende Österreich zu überzeugen, unter anderem mit Eröffnungs- und Schlussplädoyers sowie Kreuzverhören.

Als Team-Sprecherin für die JA-Seite konnte die Anwältin, Menschenrechtsaktivistin und Autorin Seyran Ates gewonnen werden. Sie tritt seit Jahrzehnten gegen die Verschleierung der Frau auf, wegen ihrer Tätigkeit als Menschenrechts-Anwältin wurde sie bei einem Mordanschlag eines türkischen Nationalisten beinahe getötet.

Team-Sprecherin der NEIN-Seite ist die studierte Philosophin Amani Abuzahra. Die Österreicherin lehrt an der Kirchlich Pädagogischen Hochschule Wien/Krems, ist Autorin eines Buches zu interkultureller Identität und eine leidenschaftliche Verteidigerin des Rechts von Frauen, ein Kopftuch zu tragen.

Ates und Abuzahra bringen jeweils zwei ZeugInnen mit, die sie in ihrer Argumentation für oder gegen ein Kopftuchverbot an Schulen unterstützen. Dazu gibt es Zuspieler, die die Faktenlage noch klarer machen sollen.

Griss moderiert

Irmgard Griss übernimmt die Leitung der Sendung, fragt bei Unklarheiten nach und ordnet die Argumente ein. Nachdem das Thema von allen Seiten beleuchtet und beide Seiten ausreichend Zeit hatten, ihre Argumente vorzubringen, ist das Publikum an der Reihe: Welche Seite hat die ZuseherInnen mehr überzeugt? Oder: Wenn morgen eine Volksabstimmung zu diesem Thema wäre - wie würde Österreich entscheiden?

Dazu hat das Meinungsforschungsinstitut OGM ein repräsentatives Panel von 500 Menschen zusammengestellt, die am Ende von "Im Namen des Volkes" mit JA oder NEIN, FÜR oder GEGEN ein Kopftuchverbot an Schulen abstimmen. Doch auch die Meinung aller anderen ZuschauerInnen ist gefragt: Per Social Media und Telefon-Hotline kann sich ganz Österreich zu Wort melden. Auch diese Meinungen werden bei "Im Namen des Volkes" Gehör finden und in die Sendung eingebunden werden. (lfd)

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