"In Cannes zahlte ich 40 Euro für eine Sonnenliege"

Viele Touristen werden in ihren Ferien über den Tisch gezogen. Leser berichten von ihren Erlebnissen beim Städtetrip oder in den Badeferien.
Da freut man sich auf den wohlverdienten Urlaub und dann das: Schon beim Einstieg ins Taxi am Flughafen wird man vom Fahrer abgezockt. Am Strand geht es weiter: Für die Liege zahlt man horrende Preise, die Pizza ist ebenfalls überteuert und mit dem Geld für die Flasche Mineral gebe es andernorts ein Abendessen.

Leserreporter von "20 Minuten" berichten von ihren Erlebnissen: "In Sizilien hat uns ein Kellner den Tagesfisch empfohlen. Wir fragten nach dem Preis und er meinte, es koste nicht viel, da es ja nur ein Seehecht sei. Resultat: 80 Euro für zwei Teller Seehecht mit Gemüse und einer Falsche Rotwein. Ich bin Italienerin, aber nach Sizilien gehe ich nie mehr, habe genug davon", schildert Maria. "Auf den Malediven habe ich für eine Packung mit 12 Tampons 35 Dollar bezahlt", berichtet Melanie von ihrem Erlebnis.

Klimaanlage im Taxi kostet extra

An der italienischen Amalfiküste wurde Soya abgezockt: "Einfach nur dreist! 12 Euro für zwei Dosen Cola oder fünf Euro plus im Taxi, wenn man Gepäck hat. Zudem nochmals fünf Euro, wenn man die Klimaanlage im Taxi möchte."

Auch Natalie musste sich im Urlaub enorm ärgern. "In Cannes ist es reine Abzocke. 40 Euro zahlte ich für die Miete einer Sonnenliege, 83 Euro für vier Tage Parkplatz im Parkhaus. Und dann auch noch 17 Euro für einen Drink an der Strandbar." Luca wurde bei der Taxifahrt abgezockt: "Die Taxifahrt vom Flughafen Nizza in das Stadtzentrum kostet zum Normalpreis gut 15 Euro. Mich hat man abgezockt und verlangte 50 Euro für die zehnminütige Taxifahrt."

CommentCreated with Sketch.7 Kommentar schreiben Arrow-RightCreated with Sketch. Dreister Wirt auf Mykonos

Kürzlich machte auch die Geschichte eines amerikanischen Urlaubers auf Mykonos Schlagzeilen. Ein Reisender aus New York beschwerte sich im Netz über einen Wirt, der keinen Genierer kannte und 591 Euro für sechs Portionen Calamari verrechnete, "Heute.at" berichtete.

Leider ist es keine Seltenheit, dass Touristen oft tiefer in die Tasche greifen müssen, als Einheimische. Urs Wagenseil, Professor für Tourismus der Hochschule Luzern, rät Reisenden deshalb, sich vor dem Urlaub über die normalen Preise für alltägliche Dinge im Reiseland zu informieren.

In der Bildstrecke oben sehen Sie die zehn kuriosesten Touristenfallen und Tipps, um sich davor zu schützen.

(dob/ek)

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