"In Innsbruck sind keine Kinder mehr zu sehen"

Ganz Tirol steht seit Sonntag unter Quarantäne. Die Menschen scheinen die Maßnahmen bislang ernst zu nehmen.
In Tirol wurde de facto eine Ausgangssperre verhängt. Die Wohnungen dürfen nicht mehr verlassen werden. Außer, man muss in die Arbeit, zum Arzt, in die Apotheke oder Lebensmittel einkaufen. Auch Gassi gehen ist weiterhin erlaubt.

Wie es aussieht, nehmen die Menschen die Anordnungen des Tiroler Landeshauptmanns Günther Platter (ÖVP) sehr ernst. Wie der ORF-Journalist Wolfgang Böhmer im Ö1-Morgenjournal berichtete, sind auf den Straßen nur vereinzelt Menschen zu sehen. "Ich habe kein einziges Kind auf meinem Weg durch die Stadt gesehen", so Böhmer.



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"Man ist vorsichtig"



Das Leben funktioniere aber. Die Regale der Supermärkte seien gefüllt. Die Polizei sei nicht mit dem Strafblock unterwegs. Aber, es sind Streifen auf den Straßen, um mit den Menschen zu sprechen und sie zu sensibilisieren. Kleinere Gruppen würden angehalten werden: "Sie werden gefragt, weshalb sie draußen sind, ob sie denn von der Anordnung nicht gehört hätten. Danach trennen sich die Gruppen auch rasch."



Die Situation beschreibt Böhmer nicht als idyllisch und auch nicht als panisch: "Man ist vorsichtig". Der Journalist habe sich mehr Hektik erwartet, aber es laufe alles sehr ruhig ab. Noch. Denn Böhmer erwähnt, dass aktuell wunderbares Wetter in Tirol herrscht. Ob und wie lange sich die Menschen davon abhalten lassen, in die Natur zu gehen, wird sich zeigen.



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