"Installateur-Mafia" zockte Promi-Anwältin ab

Diese Bande war mit allen Wassern gewaschen: Sieben Männer sollen ein heißes Geschäft mit kalten Thermen betrieben haben.

Seit Donnerstag stehen die Verdächtigen – für sie gilt die Unschuldsvermutung – in Wien vor Gericht. Der Staatsanwalt wirft ihnen die Bildung einer "kriminellen Vereinigung" und schweren Betrug vor.

Werbung im Netz

"Firmenboss" Sultan B. (25) soll immer wieder neue Scheinunternehmen eröffnet und Installateurdienste auf Facebook beworben haben.

Mit seinem Team begutachtete er defekte Geräte, stellte falsche Gebrechen fest und baute dann dieselbe oder eine andere kaputte Therme wieder ein. Den Geschädigten – unter anderem eine prominente Wiener Medienanwältin – wurden teilweise Explosions- und Lebensgefahr in Aussicht gestellt. Horrende Anzahlungen flossen. Zur Reparatur kam es dann freilich nicht mehr.

Bis zu zehn Jahre Haft

Verteidiger Philipp Wolm vertritt einen der mutmaßlichen Handlanger des Bosses und sagt: "Wegen der Dutzenden Opfer ist der Prozess auf sechs Tage anberaumt." Den Verdächtigen drohen bis zu zehn Jahre Haft. (coi)

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Good NewsMaria Theresia von Österreich

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