"Iron Sky": Adolf Hitler reitet auf einem T-Rex

Verrückter geht's kaum: Nach Mond-Nazis im ersten Teil sorgt in der Fortsetzung von "Iron Sky" Udo Kier als Hitler-Groteske für wunderbar unterhaltsamen Trash.
Hitler lebt. Die Nazis haben sich nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Mond versteckt und planen die Eroberung der Erde. Genauso skurril wie der Plot von "Iron Sky" (2012) ist auch dessen Entstehungsgeschichte – der Film wurde zur Gänze (8 Millionen Dollar) über Crowdfunding finanziert. Satter Gewinn an den Kinokassen und eine stetig wachsende Fanbase haben dafür gesorgt, dass ausreichend Kapital für eine Fortsetzung vorhanden war.

Diese fällt aufwendiger und nicht weniger verrückt aus: Nach dem Krieg mit den Mond-Nazis ist die Erde verseucht und nur eine versunkene Stadt im Erdinneren bietet Zuflucht. Dumm nur, dass dieser prähistorisch anmutende Ort schon Bewohner hat. Und wie könnte es anders sein, werden diese Wesen von einem mutierten Adolf Hitler mit T-Rex als Haustier angeführt. Und somit steht der Menschheit die nächste Invasion bevor.

Auch im zweiten Teil von "Iron Sky" spielt der deutsche Hollywood-Export Udo Kier als Hitler-Groteske alle anderen Darsteller an die Wand. Der Plot verkommt bei der absurden Szenerie fast zur Nebensache. Der Film macht im Kino vor allem deshalb Spaß, weil alles so sehr an den Haaren herbeigezogen wirkt. Intelligente, anspruchsvolle Kinounterhaltung ist "Iron Sky – The Coming Race" sicher nicht. Aber dafür wunderbar unterhaltsamer Trash.

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