"It": Gänsehauthorror statt peinlichem TV-Grusel

Die erste Adaption von "It" ("Es") gilt als Kult. Andrés Muschietti, der Regisseur der Neuverfilmung, kann sie trotzdem nicht leiden.

Im Kostüm des monströsen Clowns Pennywise verschaffte Tim Curry einer ganzen Generation junger Horrorfans nachhaltige Albträume. Sieht man sich den Fernseh-Zweiteiler aus dem Jahr 1990 heute an, sorgen die (aus jetziger Sicht) vorsintflutlichen Schockeffekte allerdings mehr für Belustigung als Schrecken. Diese Einschätzung teilt auch Andrés Muschietti, jener Regisseur, der das Meisterwerk von Stephen King neu inszenierte. Im Interview mit dem "SFX Magazine" sprach er über die erste "It"-Verfilmung.

"Um ehrlich zu sein, war ich kein großer Fan der Miniserie", so Muschietti. "Ich war kein Kind mehr, als sie 1990 herauskam. Also war ich viel mehr dem Buch und der Welt von Stephen King verbunden, als der Miniserie."

Den Kultstatus, den die Neunziger-Version des Horrorklassikers vielerorts genießt, stellt der Filmemacher aber nicht in Abrede: "Ich erkenne es absolut an, dass die Miniserie ikonisch für eine Generation war, aber man muss auch sagen, dass sie diese Generation stark beeinflusst hat, weil sie sie mit sehr jungen Augen als TV-Film oder auf VHS gesehen hat."

"It" startet am 29. September 2017 in den österreichischen Kinos.

(lfd)

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