"Jede Gemeinde könnte eine Familie aufnehmen"

SP-Bürgermeister Andreas Kollross: Gemeinden sollen Flüchtlingsfamilien aufnehmen.
SP-Bürgermeister Andreas Kollross: Gemeinden sollen Flüchtlingsfamilien aufnehmen.Bild: Andreas Kollross

Andreas Kollross, Nationalratsabgeordneter und SP-Bürgermeister von Trumau, schlägt vor, dass jede Gemeinde oder Stadt eine Flüchtlingsfamilie aufnehmen soll.

Die Lage von Flüchtlingen in Griechenland spitzt sich täglich weiter zu. Während die EU mit der Türkei um die Weiterführung des Flüchtlingsdeals diskutiert, sperrt Griechenland indes nach und nach seine Grenzen ab.

SP-Nationalratsabgeordneter Andreas Kollross, auch Bürgermeister von Trumau im Bezirk Baden, lässt die aktuelle Lage nicht kalt. Er lässt mit einem Hilfsangebot aufhorchen.

"Es könnte ganz einfach jede Gemeinde/Stadt zumindest eine Familie aufnehmen und einen Beitrag leisten um dieses Drama zu entschärfen. Die Regierung müsste dafür nur ihre Empathielosigkeit ablegen. Ich wäre bereit! Die Regierung auch?", postete der SP-Bürgermeister heute auf Facebook.

Die Meinungen auf sein Posting sind auf seiner Facebookseite zweigeteilt – neben Gratulationen für sein Statement ("Solange es in Österreich Gemeinden gibt, die Familien mit Migrationshintergrund sogar verbieten wollen ein Haus zu KAUFEN, bleibt das wohl leider ein unrealistischer wenn auch großartiger Wunsch ...") hagelte es von Kommentatoren auch Kritik ("....wir haben genug "Einheimische" die arm sind und Hilfe bedürfen.....zuerst sollten wir aufs eigene Volk schauen!!").

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