"Jetzt geh ich heim und zieh mir ein T-Shirt an!"

"Jetzt geh ich erst einmal heim und zieh mit ein T-Shirt an", mit diesen Worten verließ Christian Forsterleitner am Donnerstag die Linzer Stadtpolitik.
Er galt als eine der ganz großen Hoffnungen der SPÖ, doch nach nur vier Jahren in der Linzer Stadtpolitik verließ er nun die politische Bühne schon wieder.

"Ich bereue nichts, aber ich wollte wieder etwas anderes machen", sagt Forsterleitner beim Abschied als Vize-Bürgermeister. Was er nicht vermissen wird sind Hemd und Krawatte. "Jetzt geh ich einmal heim und zieh mir ein T-Shirt an", gesteht er lachend. Zwei neue Jeans hat er sich auch schon gekauft.

Denn in seinem neuen Job als Geschäftsführer des Start-up-Campus "factory300" in der Tabakfabrik sind T-Shirt und Jeans durchaus üblich und gewünscht. Forsterleitner gönnt sich nur einige Tage Urlaub, um dann in seiner neuen Firma Gründer, Investoren und Unternehmen zu vernetzen.

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Nachfolgerin von Forsterleitner als Vize-Bürgermeisterin wurde Karin Hörzing. Als neue Stadträtin wurde Regina Fechter angelobt. Neu im Gemeinderat für die SPÖ ist Arzu Büyükkal. Ihre Bestellung wurde im Vorfeld kritisiert, weil sie Mitglied im Erdogan-nahen türkisch-islamischen Verein Atib in Linz war. "Ich wünsch dir alles erdenklich Gute, vor allem nach den vergangenen Tagen", sagte deshalb auch Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) bei ihrer Angelobung.



(gs)

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