„Liebes Christkind, bring mir bitte den Papa heim"

Mancher Kinderwunsch bleibt wohl unerfüllt. Oft fehlt gerade zu Weihnachten ein Elternteil besonders. (Symbolbild)
Mancher Kinderwunsch bleibt wohl unerfüllt. Oft fehlt gerade zu Weihnachten ein Elternteil besonders. (Symbolbild)Bild: iStock

Die Mitarbeiter im Postamt Christkindl in Steyr haben alle Hände voll zu tun. Unzählige Kinderbriefe – darunter auch viele bewegende – warten darauf, beantwortet zu werden.

Am letzten November-Wochenende öffnete das Postamt Christkindl in Steyr wieder seine Pforten. Und das bereits zum 70. Mal. Jährlich gehen mehr als 1,8 Millionen Briefe aus aller Welt ein. Etwa 15.000 Briefe sind direkt ans Christkind adressiert. Sie kommen aus aller Welt. Etwa aus China, Japan und Hongkong. Aber auch aus Russland, Mexiko, Brasilien, Polen und Italien sind welche mit dabei.

Auch für Besucher hat das Postamt bis 6. Jänner täglich geöffnet. Öffnungszeiten siehe Infobox.

Unter den Einsendungen sind viele Zeichnungen und Collagen. Die Briefe selbst sind oft sehr bewegend, erzählt Christkindl-Mitarbeiterin Claudia Engel.

Öffnungszeiten:
Das Postamt Christkindl ist in der Zeit von 29. November 2019 bis 6. Jänner 2020 täglich von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet.

Ausnahmen:
29.11.2019 (10.30 bis 17.00 Uhr)
24.12.2019 (09.00 bis 12.00 Uhr)
31.12.2019 (09.00 bis 12.00 Uhr)
06.01.2020 (10.00 bis 16.00 Uhr)

Kinder wünschen sich ein Geschwisterchen

Oft lese sie von der Trennung der Eltern, unter der die Kinder ziemlich leiden. "Kannst du mir bitte den Papa wieder heimbringen", habe ich da schon öfter lesen müssen, sagt sie.

Besonders herzig wird's, wenn sich Kinder ein Geschwisterchen vom Christkind wünschen. Und das obwohl die Babys ja eigentlich vom Storch gebracht werden.

Obwohl jedes Jahr unglaublich viele Briefe einströmen, nehmen sich die Postamt-Mitarbeiter viel Zeit, um jeden davon zu beantworten.

Wie alles begann

Die Idee, mit dem besonderen Namen ein eigenes Postamt einzurichten, stammt ursprünglich von einem Angehörigen der US-Besatzung aus dem Jahr 1946, die man drei Jahre später umsetzte: 1950 wurden in Unterhimmel bei Steyr Grußsendungen mit einem speziellen Weihnachtssonderstempel versehen – und bereits damals zählte man im ersten Jahr mehr als 42.000 Sendungen.

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