"Kasnudel-Michi" geht fremd, ersuchte SPÖ um Hilfe

NEOS-Spitzenkandidatin Beate Meinl-Reisinger hatte ihn mit ihren Ansagen in der TV-Elefantenrunde letzten Montag zum Stadtthema im Finale des Wien-Wahlkampfes gemacht: den "Kasnudel-Michi". Die NEOS-Chefin nützte seine Story, um auf Probleme in der Wirtschaftspolitik der Stadt sowie auf Korruption und "Freunderlwirtschaft" hinzuweisen. Doch genau diesen Umstand scheint der junge Mann nun auszunützen.
NEOS-Spitzenkandidatin und "Freunderlwirtschaft" hinzuweisen. Doch genau diesen Umstand scheint der junge Mann nun auszunützen.

Wie SPÖ-Landesparteisekretär Georg Niedermühlbichler am Donnerstag bestätigte, wandte sich der "Kasnudel-Michi" nun genau an jene Partei, die NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger so kritisierte. Denn Bürgermeister Michael Häupl antwortete in der TV-Debatte, als es um die Schwierigkeiten des jungen Mannes ging, in Wien ein Geschäft zu eröffnen: "Na dann schicken sie ihn mir halt."

Laut den NEOS sei dies aber genau der falsche Weg der "Freunderlwirtschaft". Vielmehr müssten in Sachen Jungunternehmertum zu viel Bürokratie und Korruption verhindert und abgebaut werden.

Doch Niedermühlbichler bestätigte nun den Kontakt zum "Kasnudel-Michi": "Sein Problem ist die Hygieneordnung, die ist ein Bundesgesetz." Die Wiener Wirtschaftsagentur würde ihn aber jetzt beraten. Und der Landesparteisekretär holte in diesem Zusammenhang auch gleich zum Gegenschlag aus: "Ich finde es schäbig von den NEOS, den armen Kerl vor den Vorhang zu zerren."
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