"Keine Schwimmweste bei Schiffsunglück"

Am Dienstag rammte ein Schubverband eine Rollfähre, jetzt meldet sich die einzige Passagierin zu Wort.

Warum es zwischen Klosterneuburg und Korneuburg (NÖ) zur Kollision kam, ist noch unklar. Einzige Passagierin war eine Niederösterreicherin, die jetzt mit "Heute" sprach: "Ich sah aus dem Nebel einen Frachter auf uns zurasen. Dann spürte ich einen Rums, die Fähre schleuderte", erzählt die Zeugin mitgenommen.

Völlig in Panik fragte sie die Männer an Bord, was passiert war, doch niemand wollte ihr Auskunft geben. Erst am Ufer bekam sie Hilfe.

"Ich wusste nicht, ob wir sinken würden. Mir wurde keine Schwimmweste angeboten. Im Rettungsboot kümmerte sich niemand um mich", klagt die Passagierin. "Ich wurde nur gefragt, ob mein Hund eh einen Beißkorb hat. Die Situation war beängstigend. Ich bin immer noch unter Schock."

Es hätte noch schlimmer kommen können, erzählt die Zeugin: "Später sagte man mir, zum Glück war der Frachter nicht beladen, sonst wäre sie mit Sicherheit gesunken. So traf er die Fähre im oberen Bereich, und es ging glimpflich aus." (red)

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