"Kill the Boss 2": Waltz' Rolle an Putin angelehnt

Derzeit ist Christoph Waltz mit der Komödie "Kill the Boss 2" im Kino zu sehen. Mit "Screen Rant" sprach der österreichische Schauspieler und zweifache Oscar-Preisträger ("Inglorious Basterds", "Django Unchained") über seine Komödien, Improvisation und wieviel von Wladimir Putin in seiner Rolle steckt.

Derzeit ist im Kino zu sehen. Mit "Screen Rant" sprach der österreichische Schauspieler und zweifache Oscar-Preisträger ("Inglorious Basterds", "Django Unchained") über seine Komödien, Improvisation und wieviel von Wladimir Putin in seiner Rolle steckt.

Waltz spielt in "Kill the Boss 2" interhältigen Geschäftsmann Bert, der drei Jungunternehmer in den Ruin stürzt. Ursprünglich wollte der Österreicher die Rolle gar nicht spielen. Erst nach einer zweiten Durchsicht des Drehbuchs sagte er zu.

"Ich habe ich einige entscheidende Details übersehen", so Waltz, "aber als man mich direkt darauf gestoßen hat, erkannte ich, dass viele politische Themen in dem Skript stecken. So etwas interessiert mich, und so etwas interessiert mich in einem solchen Kontext. Comedy ist die beste Art, diese Dinge zu vermitteln."

An Putin angelehnt

Bert ist nicht gerade eine liebenswerte Figur: "Solche Leute gibt es immer wieder. Magst du sie? Nicht unbedingt. Würden wir wollen, dass Putin einer der Menschen ist, die die Geschicke der Welt lenken? Nein. Müssen wir ihn uns mit ihm abgeben? Jetzt gerade müssen wir das."

Auf die Frage, ob der skrupellose Geschäftsmann tatsächlich an Putin angelehnt sein, antwortete Waltz: "Möglicherweise. Es war nicht mit Absicht."

Mehr als den seriösen Nebenpart in einer Komödie zu spielen, kann sich Waltz vorläufig allerdings nicht vorstellen: "Den drei Jungs [, Anm.] zuzusehen, nicht, dass ich es vorher nicht gewusst habe, aber es hat mir wieder einmal gezeigt, dass ich nicht improvisieren kann, das ist nicht mein Ding."

 

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