"Kodachrome": Roadtrip mit Vorbehalten

Tragikomödie mit Ed Harris, Jason Sudeikis und Elizabeth Olsen.

Audiokassetten, VHS, Betamax... Verschwinden Speicher-Medien vom Markt, sind auch die Erinnerungen, die ihnen überantwortet wurden, in Gefahr. "Kodachrome" spielt in den letzten Tagen des gleichnamigen Fotofarbfilms. Ihm fühlt sich der verbitterte Ben (Harris) besonders verbunden, verbindet sie doch das Schicksal als Auslaufmodell.

Weil Kodachrome nur noch in der Kleinstadt Parsons in Kansas entwickelt werden, muss Ben seine verbliebenen Rollen dorthin schaffen. Sohn Matt (Sudeikis) soll ihn fahren, will mit seinem entfremdeten Vater aber nichts zu tun haben. Dem

Argument, der alte Mann sei todkrank, beugt er sich letztlich aber doch. Bens Krankenschwester Zoe (Elizabeth Olsen) begleitet die beiden auf ihrem emotionalen Roadtrip.

Der Film basiert auf A. G. Sulzbergers Artikel "For Kodachrome Fans, Road Ends at Photo Lab in Kansas", der 2010 in der "New York Times" erschien. Die Produktion von Kodachrome war im Jahr zuvor eingestellt worden.

"Kodachrome" ist ab 20. April auf Netflix verfügbar. (lfd)

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