"Krone" soll Sido 7000 Euro zahlen

Das Landesgericht Wien hat Rapper Sido beim Prozess gegen die Kronen Zeitung 7000 Euro zugesprochen, das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig. Der Deutsche hatte wegen übler Nachrede in der Berichterstattung geklagt. Hintergrund der Geschichte war eine verbale Auseinandersetzung mit dem Krone-Kolumnisten Michael Jeannée.

Das Landesgericht Wien hat Rapper Sido beim Prozess gegen die Kronen Zeitung 7000 Euro zugesprochen, das Urteil ist aber noch nicht rechtskräftig. Der Deutsche hatte wegen übler Nachrede in der Berichterstattung geklagt. Hintergrund der Geschichte war eine verbale Auseinandersetzung mit dem Krone-Kolumnisten Michael Jeannée.



Der Rapper hatte die Zeitung nach einem Bericht "über seine Vergangenheit" wegen übler Nachrede geklagt. Am Dienstag wurden dem Musiker mit dem bürgerlichen Namen Paul Hartmut Würdig nach einer Verhandlung am Landesgericht Wien 7000 Euro zugesprochen. Das berichteten derstandard.at und die Kronen Zeitung in ihrer Mittwoch-Ausgabe. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.



Sido war zu dem Prozess mit zwei Anwälten und seinem Manager erschienen. Er habe sich "ungerecht behandelt gefühlt", er werde gerade "ein bisschen bekannt" in Österreich - und der Bericht mit dem Titel "Sido: Drogen, Sex und derber Witz" habe ein falsches Bild von ihm gezeigt, sagte der Rapper bei dem Prozess gegenüber Richterin Karin Beber.



Der Rapper hatte sich in der ORF-Sendung "Die große Chance" ein geliefert. Kurz danach erschien der Zeitungsbericht. Sido vermutete dahinter Rache.

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