"Liebenswerter Sadist" erhielt Wiener Ehrenzeichen

Der unvergessliche Regisseur Ulrich Seidl ("Paradies: Liebe") erhielt am Donnerstag das Wiener Ehrenzeichen. Dabei konnten sich Überreicher Stermann & Grissemann Witze nicht verkneifen und nannten den Filmemacher unter anderem einen "liebenswerten Sadist".

Der unvergesslichen Witze nicht verkneifen und nannten den Filmemacher unter anderem einen "liebenswerten Sadist".

Da Ulrich Seidls Bildsprache originär und eigenständig sei, wurde er nun im Wiener Rathaus mit dem "Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien" ausgezeichnet.

Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) würdigt den Regisseur, Drehbuchautor und Produzenten sehr und auch Christoph Grissemann wie sein Kollege Dirk Stermann nahmen sich die Zeit für Seidl eine Rede zu halten.

Haneke,

Dabei erzählte Grissemann einen nette Anekdote über ein gemeinsames Abendessen mit Ulrich in Mombasa und Stermann erinnerte sich, als er eine kleine Rolle in Seidls "Hundstage" spielte. Weitere Gäste waren unter anderem , Regisseur Michael Glawogger, die Schauspielerinnen Maria Hofstätter und Margarethe Tiesel.

Freude bis Depression

Der Geehrte spielte während seiner Dankesrede die unterschiedlichen Gefühle von Freude bis Depression durch, welche die Verleihung bei ihm angeblich auslöste.

Dies sind Seidls Werke:

- Sein Debüt "Einsvierzig" (1980)

- "Der Ball" (1982)

- 1990 durch "Good News"

- "Mit Verlust ist zu rechnen" (1992)

- "Die letzten Männer" (1994)

- "Models" (1998)

- "Hundstage"

- "Jesus, Du weißt" (2003)

- "Import Export"

- "Paradies"-Trilogie: "Paradies: Liebe" ( 2012 in Cannes), "Paradies: Glaube" (2012 in Venedig) sowie "Paradies: Hoffnung" (2013 auf der Berlinale).

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