"Macbeth": Ibiza-Krimi in der Badewanne

Mit "Macbeth" wird am Donnerstag das ImPulsTanz-Festival eingeläutet. Johann Kresnik, Gottfried Helnwein und Kurt Schwertsik arbeiten an dem Spektakel mit.
Der vielleicht teuflischste Tyrann der Theaterliteratur dreht sich nur um sich selbst – und das liegt nicht (allein) daran, dass er Wiens Tanzspektakel einläutet. Gelenkt wird "Macbeth", der vom Heerführer zum König und weiter zum Mörder verkommt, dabei von gleich drei Größen der österreichischen Kunstszene: Bühnen-Berserker Johann Kresnik (Regie), Weltkünstler Gottfried Helnwein (Bühne, Kostüme) und Komponist Kurt Schwertsik (Musik).

Das Ergebnis ist ein lauter, plakativer und gewalt(tät)iger Blutrausch, der bereits 1988 wütete und 2018 mit dem Ensemble TANZLIN.Z neu inszeniert wurde. Gezeigt werden die Abgründe von Machtgeilheit in Anlehnung an den mysteriösen Tod des deutschen Politikers Uwe Barschel (in Deutschland ein Kriminalstück wie bei uns Ibiza) in der Badewanne. Das ImPulsTanzFestival (nach der Facebook-Sperrewieder online!) lockt bis 11.8. mit 64 Produktionen, u.a. in zwei Museen.

www.impulstanz.com (mado)

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