"Matrix"-Skript nicht von Nazi-Film abgekupfert

Nicht nur Quentin Tarantino zog wegen eines Drehbuches vor Gericht. Wie das US-Magazin "The Hollywood Reporter" berichtet, mussten sich die Macher des Kinohits "Matrix", d.h. die Produktionsfirma Warner Bros., Andy Wachowski, Lana Wachowski und Joel Silver vor Gericht verantworten. Thomas Althouse hatte darauf beharrt, dass das Drehbuch des Films ein Plagiat seines Skripts "The Immortals" sei, einem Sci-Fi-Vehikel, in dem unbesiegbare Nazis eine zentrale Rolle spielen. Nun ist die skurril anmutende Klage vom Tisch.

hatte darauf beharrt, dass das Drehbuch des Films ein Plagiat seines Skripts "The Immortals" sei, einem Sci-Fi-Vehikel, in dem unbesiegbare Nazis eine zentrale Rolle spielen. Nun ist die skurril anmutende Klage vom Tisch. 

Althouses Drehbuch handelt von einem CIA-Agenten, der durch eine Droge Unsterblichkeit (zu englisch "immortality") erlangt und im Jahr 2235 den Kampf gegen Adolf Hitler und einige andere Nazis aufnimmt. Diese waren lange Zeit kyrogenisch auf Eis gelegt, sind nun aufgetaut, ebenfalls unsterblich und erpicht darauf, sämtliche "Normalsterbliche" auszurotten. Es blieb bei dem Skript - der Film wurde niemals produziert.

Althouse hatte die Klage 2013 eingereicht, also 14 Jahre nach Erscheinen des ersten "Matrix"-Films. Die zeitliche Verzögerung argumentierte er laut "Hollywood Reporter" damit, dass er den Film erst 2010 gesehen habe. Verbindungen zwischen den Plots sah er unter anderem in Anspielungen auf Jesus Christus und das Christentum. 

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