"Meine Tochter wurde fast von Dach getroffen"

In der Linzer Solar City wurde im Sturm Sabine ein ganzes Dach abgedeckt. Wie gefährlich die Situation für die Anwohner wirklich war, wird erst jetzt bekannt.
"Das ist ein Wahnsinn, hier haben jetzt alle Angst", sagt Harold Jung (58). KeinWunder, der Linzer hatte am Montag, als Sturmtief "Sabine" über das Land fegte, ein echtes Schockerlebnis.

Am frühen Nachmittag wollte seine Tochter Ruth Larissa (9) gerade das Haus im Pegasusweg – gleich gegenüber vom Polluxweg – verlassen, um sich mit einer Freundin zu treffen.

"Ich habe gesagt , dass sie warten soll, weil so ein Wind geht. Wir haben dann beim Fenster rausgeschaut. Auf einmal ist das Dach vom gegenüberlegenden Haus geflogen gekommen. Das hat einen unglaublichen Tuscher gemacht", erzählt Jung im Gespräch mit "Heute".

CommentCreated with Sketch.9 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Das riesige Dach fiel genau auf den Spielplatz, wo sich sonst seine Tochter und ihre Freunde immer treffen. "Eigentlich ein Wahnsinn, meine Töchter wäre beinahe von dem Dach getroffen worden. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn da Kinder gewesen wären", so Jung.

Bewohner haben jetzt Angst



Denn die Wucht beim Aufprall des rund 150 Quadratmeter großen Daches war enorm, erzähl Harold Jung. "Ganze Steine und Dreck sind bis in meinen Balkon geflogen."

Das fliegende Dach war in der Siedlung am Dienstag natürlich das Gesprächsthema Nummer eins. "Viele haben jetzt Angst, dass auch andere Dächer bei Sturm wegfliegen und dann womöglich Menschen verletzt werden. Ich hoffe, es werden jetzt alle Dächer sehr genau untersucht", sagt Jung.





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