"Meisterdieb" trickste zwei Nobel-Juweliere aus

Sein Blick für wertvolle Schmuckstücke ist geschult, seine Finger flink: Gyula F. suchte am 10. Mai und am 2. September 2014 die Nobel-Juweliere Heldwein und Wempe in der City heim und ließ Ringe im Wert von 170.000 Euro mitgehen - ohne, dass es den Verkäuferinnen auffiel.
Sein Blick für wertvolle Schmuckstücke ist geschult, seine Finger flink: Gyula F. suchte am 10. Mai und am 2. September 2014 die Nobel-Juweliere Heldwein und Wempe in der City heim und ließ Ringe im Wert von 170.000 Euro mitgehen – ohne, dass es den Verkäuferinnen auffiel.

"Ich war casinokrank", gab der Ungar (58) am Dienstag vor dem Wiener Landesgericht als Grund an. Das milde, rechtskräftige Urteil – 3,5 Jahre Haft – wurde durch eine Gesetzesänderung ermöglicht: Demnach liegt die Strafhöhe bei Vermögensdelikten mit einem Schaden von unter 300.000 Euro bei maximal 5 Jahren.

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