"Milka ohne Ausweis? Unser Job steht am Spiel!"

Eine Linzerin (20) bekam kein Milka-Tender, weil sie keinen Ausweis dabei hatte.
Eine Linzerin (20) bekam kein Milka-Tender, weil sie keinen Ausweis dabei hatte.Bild: Michael Strobl

Eine Angestellte verweigerte einer 20-Jährigen ihre geliebte Schokolade. Viele finden das lächerlich, andere schlagen sich auf die Seite der Verkäuferin.

Keine Geschichte wurde am Donnerstag auf heute.at so heiß diskutiert, wie der Milka-Streit in einem Linzer Supermarkt. Hintergrund: Naschkatze Fatljume (20) wurde die Tender-Schokolade verwehrt, weil sie keinen Ausweis hatte, und die Süßigkeit Alkohol zur Konservierung enthält.

Kritiker finden das Vorgehen des Supermarkts eine Frechheit: "Da müsste man ja eine ganze Scheibtruhe vertilgen, bis man überhaupt einen Damenspitz hat", schreibt ein Leser. "Hausverstand kann man nicht kaufen", stellt ein anderer fest, "man muss schon zwischen Alkohol als Genussmittel und als Zusatzstoff unterscheiden. Oder soll man jetzt auch bei Fensterreinigern nach dem Ausweis fragen?"

Kollegin findet: Alles richtig gemacht!

Aber einige Leser schlagen sich auf die Seite der Verkäuferin. "Auf uns kommen hohe Geldstrafen zu, wenn wir nicht fragen", gibt eine Kollegin zu bedenken. "Steht hinter dieser Kundin ein Testkäufer, hast du als Verkäuferin die A-Karte gezogen." Sie sehe zwar ein, dass vielen Kunden das übertrieben vorkomme, "aber da steht unser Job auf dem Spiel". Ihre Empfehlung: "Seht es nicht so eng, sondern als Kompliment, wenn ihr nach dem Ausweis gefragt werden."

Ausweiskontrolle bei Milka Tender – übertrieben, oder alles richtig gemacht? Schreiben Sie einen Kommentar und diskutieren Sie mit! (red)

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