Ariel Castro, jener Mann der drei Frauen jahrelang in einem Haus in Cleveland, im US-Bundesstaat Ohio gefangen gehalten und mehrfach vergewaltigt hat, hat im Gefängnis Selbstmord begangen.
Ariel Castro, jener 53-jährige Mann der drei Frauen jahrelang in einem Haus in Cleveland, im US-Bundesstaat Ohio gefangen gehalten und mehrfach vergewaltigt hat, hat offenbar im Gefängnis Selbstmord begangen.
Der zu lebenslanger Haft Verurteilte sei am Dienstagabend tot aufgefunden worden, berichteten der Fernsehsender CBS und andere US-Medien. Er hatte sich .
Jahreslanges Martyrium für 3 junge Frauen
Der arbeitslose Busfahrer Castro hatte und in seinem Haus in einem Arbeiterbezirk von Cleveland eingesperrt und misshandelt. Dabei vergewaltigte er die Frauen unzählige Male.
Als eine von ihnen schwanger wurde, tötete Castro den Fötus durch Schläge in den Bauch. Das jahrelange Martyrium der Frauen endete erst im Mai, als und die Polizei alarmierte.
Lebenslang statt Todesstrafe
Der 53-jährige Castro hatte sich während des Prozesses zu den insgesamt 977 Anklagepunkten schuldig bekannt. Im Gegenzug stimmte die Staatsanwaltschaft zu, statt der Todesstrafe nur eine lebenslange Haftstrafe zu fordern. Durch die Einigung war ein Prozess nicht mehr nötig. Entsprechend mussten auch Castros Opfer nicht vor Gericht aussagen.
Am 1. August wurde Castro zu lebenslanger Haft ohne die Möglichkeit einer vorzeitigen Entlassung verurteilt. Ihm wurde besonders zu Last gelegt, die Schwangerschaft eines seiner Opfer gewaltsam beendet zu haben.