"Mussten wegen Bombe unser Haus verlassen"

Rund 400 Personen mussten nach dem Fund einer Fliegerbombe in Liesing ihre Häuser verlassen. Wie Familie Jasaroski durften sie nur das Nötigste mitnehmen.

Gegen 18.35 Uhr startete nach dem Fund einer 250 Kilogramm schweren Fliegerbombe bei der U6-Station Alterlaa eine große Evakuierungsaktion. Rund 400 Personen wurden aus ihren Häusern im Umkreis von 250 Metern um den Fundort der Bombe in Sicherheit gebracht, konkret aus einem Gemeindebau in der Putzendopplergasse und einem Wohn- und Bürohaus in der Rößlergasse.

Fluchtartige Evakuierung

Für die evakuierten Familien, die nur Pyjamas und Medikamente einpacken durften und dann ihre Häuser verlassen mussten, wurden Notzelte errichtet. Familie Jasaroski war eine der betroffenen Familien, die am Abend von den Einsatzkräften informiert wurden und fluchtartig die Wohnung verlassen mussten. Wann sie in ihr Heim zurückkehren darf, war für Anita, Agnes, Mevlut, Anur und Nedim Jasaroski lange unklar.

In Bussen betreut

Die Evakuierungsaktion selbst war gegen 20.30 Uhr abgeschlossen. Vor Ort waren auch der Katastrophenzug der Berufsrettung Wien sowie vier Gelenksbusse der Wiener Linien, in denen neben den Zelten auch evakuierte Personen untergebracht wurden. Noch am Abend wurde vom Bundesheer und der Polizei mit der Entschärfung der Bombe begonnen. Sie war erfolgreich, gegen 20.45 Uhr wurde die Entschärfung der Bombe gemeldet. Die Familien durften wieder in ihre Häuser, die Sperren in der Umgebung wurden aufgehoben. (rfi)

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