"Nö. Mindestsicherung ist sozial gerechter"

Bild: NLK Pfeiffer

Morgen wird Erwin Pröll 70 Jahre. Nachdem sich der Landeschef in "Heute" über Bundesthemen äußerte, spricht er einen Tag vor dem Heiligen Abend über NÖ, Persönliches und sein Jubiläum.

Am Samstag wird 70 Jahre. Nachdem sich der Landeschef in "Heute" über Bundesthemen äußerte, spricht er einen Tag vor dem Heiligen Abend über NÖ, Persönliches und sein Jubiläum.

"Heute": Sie sind bald 25 Jahre im Amt – erinnern Sie sich noch an Ihren ersten offiziellen Auftritt als Landeschef?

Erwin Pröll: "Ja, ich besuchte ein Baby, das am 22. Oktober 1992 im Krankenhaus Lilienfeld geboren wurde. Aus dem Säugling ist ein Mann geworden." 

"Heute": Mindestsicherung – sind Sie mit der nö. Lösung hundertprozentig zufrieden?

Pröll: "Wir haben gehalten, was wir versprochen haben, nämlich eine neue soziale Gerechtigkeit im Sinne jener, die unser Sozialsystem finanzieren. Für uns war immer klar: Wer arbeiten geht, darf nicht der Dumme sein." 

"Heute": Sie sind seit 36 Jahren in der nö. Landesregierung. Was waren prägende politische Ereignisse aus diesem Zeitraum und persönlich schmerzhafte Momente?

Pröll: "Der Fall des Eisernen Vorhangs 1989. Das hat ein Mondfenster geöffnet, das uns in NÖ vollkommen neue Möglichkeiten gebracht hat. Zu den traurigsten Tagen zählt sicher der unerwartete Tod von Liese Prokop am Silvestertag 2006. Bitter und voll menschlichem Leid waren die Jahrhundertflut 2002 und die Gasexplosion von Wilhelmsburg 1999." 

"Heute": Besitzen Sie eigentlich privat Aktien oder Wertpapiere?

Pröll: "Weder noch." 

"Heute": Sie haben eine große Feier und einen Gratulations-Marathon hinter sich. Was war die berührendste Gratulation?

Pröll: "Das Lied 'Zünd ein Licht an' von meiner Enkelin Anna-Maria gesungen."

96-Jährige Ex-Mitarbeiterin gratuliert persönlich

Die Freude war dem nö. Landeshauptmann und Geburtstagskind Erwin Pröll (VP) anzusehen: Anna Stadler, rüstige 96 Jahre, konnte  nicht gratulieren, wollte aber ihren Ex-Chef unbedingt persönlich zum Jubiläum beglückwünschen. Also kam die 96-Jährige jetzt ins St. Pöltner Landhaus.

"Es war ein sehr freundliches, humorvolles Treffen. Ich habe mich riesig gefreut", sagte Erwin Pröll. Anna Stadler aus dem Bezirk Tulln war ganz am Beginn der politischen Laufbahn von Pröll Amtsdienerin im Landhaus in Wien.

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