"Oasen der Begegnung" statt Parkplätze

Bild: WIkipedia

Mehr Gras, weniger Grau! Die Linzer Grünen um Gemeinderätin Alexandra Schmid wollen, dass Parkplätze zu "kleinen Oasen der Begegnung" gemacht werden. Sprich: Zu kleinen Mini-Gärten mit Bankerl zum Draufsitzen. Ein entsprechender Antrag wird beim nächsten Gemeinderat gestellt.

Mehr Gras, weniger Grau! Die Linzer Grünen um Gemeinderätin Alexandra Schmid wollen, dass Parkplätze zu "kleinen Oasen der Begegnung" gemacht werden. Sprich: Zu kleinen Mini-Gärten mit Bankerl zum Draufsitzen. Ein entsprechender Antrag wird beim nächsten Gemeinderat gestellt.
Die einen werden's für eine aberwitzige Idee halten, die anderen für genial. Diskutiert wird es auf jeden Fall werden. Die Linzer Grünen wollen nämlich, dass einzelne Parkplätze in der Landeshauptstadt zu gemütlichen Mini-Gärten gemacht werden, so genannten "Parklets" (siehe Foto).

"Kleine Oasen der Begegnung, in denen Bürger mitten im Stadtgebiet für einige Zeit dem Alltag entfliehen können", nennt es Gemeinderätin Alexandra Schmid. Ähnlich wie in San Francisco (USA) möchte sie diese Parklets in Linz etablieren. "Für die Umsetzung werden in der Regel eine Parkspur, eine Autoabstellfläche im öffentlichen Raum oder ähnliches genützt", sagt sie.

Parkplatz-Klau durch die Grünen oder grüne Fleckerl im tristen Grau? Was sagen Sie dazu:

Klar ist, dass diese Mini-Gärten nicht dauerhaft Parkplätze blockieren sollen. "Festgelegt werden muss unter anderem, wie lange der Zeitraum ist, in dem Anrainer ihr 'Parklet' nutzen können", so Schmid. Außerdem müsse eine kurzfristige Entfernung der jeweiligen Gestaltung möglich und eine gewerbliche Nutzung ausgeschlossen sein.

"Durch die 'Parklets" besteht auch die Chance, dem öffentlichen Raum wieder ein positiveres Image zu verleihen, als dies zuletzt der Fall war", so die Grünen-Gemeinderätin.

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