"Öffi-Preiserhöhung kostet Linz über 100.000 Euro!"

Still und heimlich hat die Linz AG die Ticketpreise für die Öffis erhöht. Die Stadt (die Linz AG ist eine Tochterfirma) nimmt dadurch zwar mehr ein, muss aber auch mehr zahlen. "Heute" erklärt, warum das so ist.

Still und heimlich hat die Linz AG die Ticketpreise für die Öffis erhöht. Die Stadt (die Linz AG ist eine Tochterfirma) nimmt dadurch zwar mehr ein, muss aber auch mehr zahlen. "Heute" erklärt, warum das so ist.

Statt glatter zwei Euro kostet die MIDI-Karte (Langstrecke) jetzt 2,20 Euro. Teurer wurden auch das Wochen- (um 30 Cent auf 13,90 Euro) und das Monatsticket (um einen Euro auf 43,70 Euro). Ebenso wie die Jahreskarte (von regulär 444,34 Euro auf 453,34 Euro).

Und genau dieses 365-Tage-Ticket ist der Grund dafür, warum die Stadt Linz jetzt mehr zahlen muss. Denn: Der Preis fürs sogenannte "Umweltticket" (eine von der Stadt subventionierte Jahreskarte) ist gleich geblieben – kostet 285 Euro. Jetzt muss man wissen: "Die Differenz zwischen den 285 Euro und dem neuen Jahreskarten- Tarif von 453,34 Euro muss die Stadt der Linz AG ersetzen", so Linz-Vize Detlef Wimmer (FPÖ). Und das heißt, dass die Stadt zehn Euro pro "Umweltticket" mehr zahlen muss als vor der Preiserhöhung.

Wimmer dazu: "Das sorgt für Mehrkosten von weit über 100.000 Euro", der damit kritisiert, dass der Preis fürs "Umweltticket" gleich geblieben ist.

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