"Omas gegen Rechts" nun offiziell nicht linksextrem

Nicht mehr linksextrem: die Omas gegen Rechts.
Nicht mehr linksextrem: die Omas gegen Rechts.Bild: picturedesk.com
Nach der Aufregung um die Einstufung der Gruppierung "Omas gegen Rechts" durch die Polizei als linksextrem, hat nun das Land reagiert.

Es hat vergangenen Freitag für viel Wirbel gesorgt. In einem Bericht des Verfassungsschutzes soll laut Medienberichten auch

die Gruppe "Omas gegen Rechts", die sich an den Donnerstagsdemos gegen die ÖVP-FPÖ-Regierung beteiligt hatte, als linksextrem eingestuft worden sein.

Das wiederum hatte die Polizei veranlasst zu präzisieren: Es sei von linksliberal die Rede gewesen, so Polizei-Pressesprecher David Furtner gegenüber der APA.

In besagten Bericht sei zudem betont worden, dass die Donnerstagsdemos in Linz friedlich verlaufen und die Teilnehmer eben dem "linksliberalen Millieu" zugeordnet seien.

Neue Kategorie

Nun hat auch das Land Oberösterreich reagiert und im "Handlungskonzept gegen Extremismus" eine neue Kategorie eingeführt. Diese nennte sich "Zivilgesellschaftliche Gruppe" und umfasst eben auch die "Omas gegen Rechts".

Wesen dieser neuen Kategorie ist, dass die Gruppen nicht extremistisch, radikal oder gar terroristisch sind. Derzeit gibt es nämlich nur die Kategorien rechtsextrem und linksextrem.

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