Der Kauf von "Orange durch "3 soll für die Kunden nur Vorteile bringen, für zahlreiche Mitarbeiter sieht die Zukunft hingegen nicht so rosig aus. Wie viele der 800 Orange-Beschäftigten und 600 "3"-Mitarbeiter gehen müssen, war "3"-Chef Jan Trionow nicht zu entlocken. Auch nicht, wann die Beschäftigten, die gehen müssen, beim AMS angemeldet werden.
Der Kauf von -Beschäftigten und 600 "3"-Mitarbeiter gehen müssen, war "3"-Chef Jan Trionow nicht zu entlocken. Auch nicht, wann die Beschäftigten, die gehen müssen, beim AMS angemeldet werden.
Das konsolidierte Unternehmen wird künftig gemeinsam unter dem gestärkten Markennamen "3" auftreten und rund 3 Mio. Kunden mit einem flächendeckenden Netz von 6.000 Stationen bedienen. Bis zur Markenzusammenführung, die für das dritte Quartal 2013 geplant ist, werden Orange- und 3Kunden - wie auch schon bisher - umfassend und bestmöglich in ihren jeweiligen Mobilfunk-Welten betreut.
Für Orange-Kunden bleibt vorerst alles beim Alten. Im dritten Quartal soll dann Orange in die Marke 3 übergeführt werden, die 0699-Vorwahl von Orange bleibt erhalten. Auch die "Ein Leben lang“-Tarife bleiben aufrecht. Ein Sonderkündigungsrecht gibt es nicht, stellte Trionow klar.
Auch am Management von "3" ändert sich nichts, das Orange-Management rund um CEO Michael Krammer hat vertragsgemäß seine Ämter niedergelegt.
Trionow erwartet sich durch die Übernahme von Synergien in der Höhe von 500 Mio. Euro, diese sollen in erster Linie durch die bessere Nutzung des Netzes, durch eine günstigere Markenpolitik und durch Einsparungen in der Verwaltung erzielt werden. Von den gemeinsam rund 150 Handyshops sollen zumindest 100 übrig bleiben, Ziel sei es, weiterhin das größte Betreuungsnetz zu betreiben.
Hutchison 3G Austria GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen von Hutchison Whampoa Limited in Hongkong und startete im Mai 2003 unter der Marke 3 als einziger reiner UMTS-Anbieter in Österreich.