"Penis": Politiker machte sich über Kurz lustig

Der Generalsekretär der ehemaligen serbischen Regierungspartei DS (Demokratische Partei), Aleksandar Sapic, ist nach einem geschmacklosen Witz über Österreichs neuen Außenminister Sebastian Kurz zurückgetreten. Über das soziale Netzwerk Twitter machte er sich über Kurz' Nachnamen lustig. Offiziell gab er persönliche Gründe als Rücktrittsgrund an.
Der Generalsekretär der ehemaligen serbischen Regierungspartei DS (Demokratische Partei), Aleksandar Sapic, ist nach einem geschmacklosen Witz über Österreichs neuen Außenminister Sebastian Kurz zurückgetreten. Über das soziale Netzwerk Twitter machte er sich über Kurz' Nachnamen lustig. Offiziell gab er persönliche Gründe als Rücktrittsgrund an.

In der mittlerweile gelöschten Mitteilung spielte Sapic auf den umgangssprachlichen Ausdruck für Penis und die "ungeschickten Schlagzeilen" in Medien an, wenn sie schreiben, dass der österreichische Außenminister im Land empfangen wurde.

Wenn man das Wort "Kurc" auf serbisch dekliniert, ist dies unter anderem eine Bezeichnung für das männliche Glied.

Machtkampf in Serbien

Der Tweet war eines von vielen Fettnäpfchen des ehemaligen Wasserball-Profis. Die Gründe für Sapics Rücktritt dürften jedoch anderer Natur sein: Beobachter sahen darin den Hinweis, dass sich die Fronten in der DS verhärten, weil der ehemalige Parteivorsitzende und Staatspräsident Boris Tadic seinen Einfluss in der Partei zurückgewinnen will.

Derzeit tobt ein Machtkampf zwischen Tadic und dem geschassten Belgrader Bürgermeister und aktuellen DS-Parteivorsitzenden Dragan Djilas.
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