Kurz auf Platz 8 der "Macher" Europas, aber...

Das Nachrichtenmagazin "Politico" listet ÖVP-Chef in einem Polit-Ranking auf Platz acht der "Macher". Es findet aber auch wenig schmeichelhafte Beschreibungen für ihn.
Das Nachrichtenportal "Politico" führte ein Ranking jener Personen durch, die nach Ansicht der Redaktion Europa prägen werden. Eine Erwähnung findet auch der frühere (und wahrscheinlich kommende) Bundeskanzler Sebastian Kurz. In der Kategorie "Macher" belegt Kurz den achten Platz.

Darin kommt Kurz nicht unbedingt gut weg. In Anlehnung an den fliegenden Wechsel von einem rechtspopulistischen zu einem grünen Koalitionspartner wird Kurz als "Verwandlungskünstler" bezeichnet. Wenn es jemanden gebe, der die Widersprüche und Unvorhersehbarkeit des Durcheinanders der Politik auf dem Kontinent verkörpere, sei das Sebastian Kurz", heißt es zur Begründung.



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"Regeln gebrochen"



"Politico" schreibt außerdem, dass Kurz "alle Regeln gebrochen" habe. Gemeint ist damit, dass Kurz der jüngste Bundeskanzler Österreichs ist, der weder auf politische Erfahrung, noch auf einen universitären Abschluss blicken kann. Diese Mankos würde Kurz an anderer Stelle wettmachen. Vor allem in seiner medienwirksamen Darstellung in den sozialen Netzwerken.

Nachdem Kurz sich als einer der ersten auf eine Koalition mit der Rechten eingelassen habe, seien nun erneut die Blicke auf Wien gerichtet. Kurz habe nämlich "den Zeitgeist" angenommen, schreibt das Blatt in Bezug auf Kurz' Bereitschaft für eine Koalition mit den Grünen.

Als wichtigsten Politiker macht "Politico" den französischen Präsidenten Emmanuel Macron aus. Dieser sei "ein Einzelgänger", was sich durch seine "Revolte" bei der Besetzung der neuen EU-Kommission oder seinem Veto gegen die Eröffnung von Beitrittsverhandlungen mit Nordmazedonien oder Albanien gezeigt haben.



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