"Polizeieinsatz" wegen Film am Hauptbahnhof

Am Wiener Hauptbahnhof gab es am Mittwochabend Blaulichtgewitter: Grund waren Dreharbeiten zum neuen Film "Wiener Blut".
"Heute"-Leserreporter schickten am Mittwochabend Fotos von einem riesigen Polizeieinsatz am Wiener Hauptbahnhof. Wie sich schnell herausstellte, handelte es sich aber um keinen echten Bombenalarm, sondern um Dreharbeiten zum neuen Film Wiener Blut.

Ein Augenzeuge berichtet gegenüber "heute.at", es seien mehrere Polizeiautos vor Ort gewesen. Die Reisenden, die für den Film in Panik durch den Bahnhof liefen, waren natürlich Schauspieler, genauso wie die meisten der Polizisten. Es waren aber auch echte Beamte im "Einsatz", wie Polizeisprecherin Irina Steirer bestätigt: "Bei den Dreharbeiten waren auch WEGA-Beamte vor Ort."

Hochpolitischer Thriller spielt in Wien

Seit Anfang November wird der Polit-Thriller "Wiener Blut" in einer ORF/ZDF-Produktion in der Bundeshauptstadt gedreht. Dabei ist Wien Schauplatz eines vermeintlichen Suizides, zu dessen Aufklärung die ägyptisch-wienerische Staatsanwältin Fida Emam (Melika Foroutan) beauftragt wird.

Doch die Hauptdarstellerin hat berechtigte Zweifel an der Selbstmordtheorie und leitet ein Verfahren wegen Mordverdachts ein. Die Jagd nach den Drahtziehern führt die junge Frau durch die Wiener Innenstadt über Hinterhofmoscheen und das nächtliche Ufer der Donau. Der spektakulären Showdown findet dann am Wiener Hauptbahnhof statt. Der ORF wird den Film voraussichtlich im Herbst 2019 ausstrahlen. (mz)

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