"Wie ein Torpedo "

Schwerer Schlag für den Linzer Städtetourismus: In der Nacht zum Donnerstag wurde der beliebte Raddampfer Schönbrunn stromabwärts der Nibelungenbrücke von einem Kreuzfahrtschiff gerammt, schwer beschädigt und beinahe zum Kentern gebracht!

Das Anlegemanöver des internationalen Fluss-Kreuzfahrtschiffes Avalon Tranquility (148 Meter lang, 43 Mann Besatzung) an der Donaulände vor dem Linzer Brucknerhaus endete mit einer Beinahe-Katastrophe: Das 2007 vom Stapel gelaufene Kreuzfahrtschiff rammte mit seinem Heck den Nostalgie-Dampfer Schönbrunn an seinem Liegeplatz am Urfahraner Donauufer.

Unter lautem Krachen und Knirschen barst die Backbordwand des 75 Meter langen Donauschiffes wie nach einem Torpedotreffer, wurde der Schiffskörper bedrohlich tief bis zur Wasserlinie aufgerissen. Die dreiköpfige Besatzung blieb unverletzt, konnte ein Losreißen und Kentern der Schönbrunn bis zum Eintreffen von 23 Linzer Berufsfeuerwehrmännern verhindern. Allerdings: Der letzte Original-Raddampfer auf der Donau (Baujahr 1912) wird vermutlich ein Jahr ausfallen.

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