"Rechtsabbiegen bei Rot" muss verschoben werden

Die Schilder sind zwar schon bei Stadtrat Markus Hein, der Start des Pilotprojekts muss aber verschoben werden.
Die Schilder sind zwar schon bei Stadtrat Markus Hein, der Start des Pilotprojekts muss aber verschoben werden.Bild: Privat
Die Schilder sind zwar schon bei Stadtrat Markus Hein (FPÖ), der Testlauf fürs "Rechtsabbiegen bei Rot" muss aber verschoben werden.
Bereits im März wurden die Schilder mit dem grünen Pfeil an den Linzer Verkehrsstadtrat Markus Hein (FPÖ) geliefert (wir berichteten). Im April hätte der Testlauf fürs "Rechtsabbiegen bei Rot" in Linz starten sollen.

Aber: Wie gesagt … Hätte!

Denn: Das Pilotprojekt muss um Wochen verschoben werden, soll aber dennoch noch vor dem Sommer starten, heißt es laut orf.at aus dem Ministerium von Norbert Hofer (FPÖ).

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Der Grund ist, dass das "Rechtsabbiegen bei Rot" erst bei einer von insgesamt drei Kreuzungen in Linz verkehrstechnisch geht. Bei den anderen beiden muss erst noch die Haltelinie für den Geradeausverkehr um zwei Meter versetzt werden, so orf.at.

Außerdem fehlen momentan noch Gutachten, so das Ministerium.

Beim Testlauf vorgesehen ist dann, dass Auto-, Moped, Motorrad- und Radfahrer auch bei Rotlicht rechts abbiegen dürfen (deshalb das Schild mit dem grünen Rechtsabbiege-Pfeil); Busse und Lkw über 7,5 Tonnen allerdings nicht.

So funktioniert das System



Bei unseren Nachbarn in Deutschland gibt es das "Rechtsabbiegen bei Rot" schon seit Jahren – und hat sich dort bestens bewährt. Lenker müssen an der Kreuzung kurz halten, schauen, ob das Rechtsabbiegen möglich ist (sprich: ob eh kein Fahrzeug von links kommt) – und können dann trotz roter Ampel abbiegen.

Das verbesserte den Verkehrsfluss und sorgte für weniger Staus.

Darauf hoffen jetzt auch wir (Ober-)österreicher. Es soll dadurch zu weniger Staus kommen und auch die Feinstaubbelastung soll geringer werden, weil weniger Autos mit laufendem Motor stehen.

Vorgesehen ist der Testlauf in Linz übrigens an folgenden Kreuzungen: Weißenwolffstraße mit der Garnisonstraße; Wiener Straße mit der Ennsfeldstraße und Dornacher Straße mit der Johann-Wilhelm-Klein-Straße.

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(ab)

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