Österreich

"Robert Almer" ist nach OP bald wieder fit

Heute Redaktion
14.09.2021, 13:40

In einem Fußballnetz im Garten eines Hauses in der Fürstenstraße hatte sich heute am Nachmittag ein kleiner Fuchs derartig verfangen, dass die Hausbewohnerin die Hilfe der Feuerwehr anforderte.

In einem Fußballnetz im Garten eines Hauses in der Fürstenstraße hatte sich Dienstagnachmittag ein kleiner Fuchs derartig verfangen, dass die Hausbewohnerin die Hilfe der Feuerwehr anforderte. Das Tier wird nun behandelt und bekam einen prominenten Namenspatron. 

Am Dienstagnachmittag kümmerte sich der Wiener Tierschutzverein um einen ganz besonderen Patienten: Ein junges Fuchsmännchen hatte sich in einem Privatgarten in Mödling mit den Beinen im Netz eines Kinderfußballtores verfangen. Das Wildtier konnte sich aus eigener Kraft nicht daraus befreien. Die umsichtigen Hausbesitzer alarmierten umgehend die Feuerwehr Mödling, die das Tier aus dem Netz befreite und ins Wiener Tierschutzhaus nach Vösendorf brachte. Dort wurde das völlig entkräftete Jungtier gründlich untersucht.

Dabei stellte sich heraus, dass sich das auf rund vier Monate geschätzte Tier (es hat noch seine Milchzähne) beim Befreiungskampf einen Teil eines Zehs an einer Hinterpfote abgerissen hatte. Bei der nachfolgenden Operation wurde die Zehe amputiert und die Wunde fachmännisch versorgt. Besondere Rücksicht nahm der behandelnde WTV-Tierarzt dabei auf die Tatsache, dass es sich um ein Wildtier handelt. So wurden dem Fuchs Depot-Antibiotika verabreicht und selbstauflösende Nähte verwendet, um dem Tier jeden weiteren menschlichen Kontakt zu ersparen.

Denn: Gerade bei Wildtieren ist so wenig Kontakt von Menschenhand wie nur möglich wichtig, da diese dadurch ihre natürliche Scheu, die überlebenswichtig ist, verlieren können. Fuchs wird wieder genesen Der Tiermediziner geht davon aus, dass der Fuchs wieder ganz gesund wird und der fehlende Zeh auch seine Laufleistung nicht beeinträchtigt. Kommt die medizinische Freigabe, so kann das Tier in rund zwei Wochen wieder in die freie Wildbahn entlassen werden.

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