"Rosetta" trat in Kometenumlaufbahn ein

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Die Raumsonde "Rosetta" hat mit dem Manöver zum Eintritt in eine Umlaufbahn um den Kometen "67P/Tschurjumow-Gerassimenko" begonnen. Die Prozedur sollte knapp eine Stunde dauern. Die Raumsonde war rund zehn Jahre durchs All unterwegs.
Die Raumsonde "Rosetta" hat mit dem Manöver zum Eintritt in eine Umlaufbahn um den Kometen "67P/Tschurjumow-Gerassimenko" begonnen. Die Prozedur sollte knapp eine Stunde dauern. Die Raumsonde war rund zehn Jahre durchs All unterwegs.

Mit der Mission will die europäische Weltraumorganisation ESA Erkenntnisse über die Entstehung des Sonnensystems gewinnen. Dazu soll im November die Landeeinheit der Raumsonde auf dem Himmelskörper aufsetzen. In den nächsten Wochen soll "Rosetta" dann in eine Umlaufbahn um den Kometen einschwenken.

Österreicher beteiligt

Im November ist mit der Landung der Landeeinheit "Philae" auf dem Kometen eine spektakuläre Premiere geplant. Ein solches Manöver wurde bisher noch nie durchgeführt. Ein passender Landeplatz muss in den nächsten Wochen noch gesucht werden. Zahlreiche Instrumente an Bord der Sonde und der Landeeinheit sollen den Kometen untersuchen.

Am Grazer Institut für Weltraumforschung (IWF) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), das an mehreren wissenschaftlichen Instrumenten beteiligt ist, wurde das jüngste Manöver gespannt mitverfolgt.

An Bau und Entwicklung von fünf wissenschaftlichen Instrumenten waren österreichischen Einrichtungen und Unternehmen beteiligt.

 
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