"Rote Karte" für Parksheriffs: Straf-Orgie bei Publi...

Bild: Sabine Hertel

Ärger bei Kurt B.: Der Donaustädter wollte am 22. Juni das entscheidende Spiel Österreich-Island unbedingt beim Public Viewing in Aspern Nord auf der Riesenleinwand mitverfolgen - wie rund 2.000 andere auch. Doch danach gab es eine böse Überraschung!

Ärger bei Kurt B.: Der Donaustädter wollte am 22. Juni das entscheidende Spiel unbedingt beim Public Viewing in Aspern Nord auf der Riesenleinwand mitverfolgen - wie rund 2.000 andere auch. Doch danach gab es eine böse Überraschung!

"Als ich gegen 16 Uhr da war, war der offizielle Parkplatz voll. Also habe ich mein Auto wie 40 andere Lenker auch am Fahrbahnrand - halb am Feld, halb auf der Ostbahnbegleitstraße - hingestellt", erzählt B. "Heute".

Als er gegen 20 Uhr zu seinem Wagen zurückkam, fand er das Strafmandat in Höhe von 36 Euro: "Es gibt zwar einen Fahrradstreifen, aber der war ohne Probleme befahrbar. Die haben dort reihenweise abgestraft, das war

eine Straf-Orgie", so der Wiener. 

Nach ÖFB-Out weniger los

Laut MA 67 (Parkraumüberwachung) wurde zu Recht gestraft: Denn die Fahrbahn sei ein Mehrzweckstreifen, auf dem man nicht parken dürfe. Viele seien zu weit links gestanden, hätten den Verkehr blockiert.

Public-Viewing-Veranstalter Rudi Konar ist das Problem bekannt: "Viele benutzen einfach unseren Parkplatz nicht, weil sie nicht bis zur Fan-Zone gehen wollen. Aber nach dem EM-Aus für Österreich hat sich das Parkplatz-Problem wahrscheinlich von selbst gelöst."

Wer trotzdem mit dem Auto zum Public Viewing anreisen möchte, sollte vorher einen Blick auf die  werfen.

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