"Rush" geht bei Preisverleihung leer aus

Im realen Leben verlor Niki Lauda 1976 den F1-Titel an James Hunt, im Leindwandduell bei der Golden Globe-Verleihung musste sich die Renn-Adaption Rush der übermächtigen Konkurrenz geschlagen geben. Lauda, der extra mit Privatjet nach L.A. gereist war, hielt seinem Darsteller Daniel Brühl die Daumen, es half jedoch nichts. Dennoch darf man die zwei Globe-Nominierungen als großen Erfolg werten.
Im realen Leben verlor Niki Lauda 1976 den F1-Titel an James Hunt, im Leindwandduell bei der Golden Globe-Verleihung musste sich die Renn-Adaption "Rush" die Daumen, es half jedoch nichts. Dennoch darf man die zwei Globe-Nominierungen als großen Erfolg werten.

schon im Vorfeld als großer Favorit auf den Hauptpreis.

Aber auch ohne Preis durfte Lauda auf die Bühne um sein Biopic vorzustellen: Er zog dabei das berühmte rote Kapperl und verwies auf die Folgen seiner Verbrennungen beim Rennunfall 1976, welcher im Film thematisiert wird.

Brühl verliert gegen Transvestit

Nicht nur dank der Unfallszene durfte man sich große Chancen bei Daniel Brühls Nominierung ausrechnen: überlassen, der als Transvestit im Aidsdrama "Dallas Buyers Club" seinen bisher größten Leinwanderfolg feierte.

Waltz überreichte Preis

verlesen und vergeben - somit wäre ein einmaliges deutsch-österreichisches Zusammentreffen auf der großen Hollywoodbühne möglich gewesen.

Lauda, Brühl und "Rush"-Drebuchautor (der bereits einen Golden Globe für "Die Queen" einheimste) werden sich der anschließenden Globe-Feier aber trotz Enttäuschung nicht entsagt haben. Und Brühl, dessen Nominierung schon eine Riesenüberraschung für ihn darstellte, wird sich damit trösten, dass er noch genug Zeit hat, den Preis ein anderes Mal abzuholen.  
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