"Sag nicht, wer du bist!": Altes vom Wunderkind

Dass als Wunderkinder geltende Nachwuchskünstler die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen oder gar übertreffen, ist die Ausnahme, nicht die Regel. Der 25-jährige kanadische Filmemacher Xavier Dolan ist einer dieser Ausnahmefälle. 2009 legte er mit "Ich habe meine Mutter getötet" sein Regie-Debüt vor, nun kommt sein vierter Spielfilm "Sag nicht, wer du bist!" in die österreichischen Kinos.
Dass als Wunderkinder geltende Nachwuchskünstler die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen oder gar übertreffen, ist die Ausnahme, nicht die Regel. Der 25-jährige kanadische Filmemacher ist einer dieser Ausnahmefälle. 2009 legte er mit "Ich habe meine Mutter getötet" sein Regie-Debüt vor, nun kommt sein sehenswerter vierter Spielfilm "Sag nicht, wer du bist!" in die österreichischen Kinos.

Tom (Xavier Dolan) fährt mit dem Auto von Montreal ins ländliche Kanada, um dem Begräbnis seines Lovers beizuwohnen. Dessen Mutter (Lise Roy) hat draußen in der Pampa eine Farm... und von der sexuellen Orientierung ihres verstorbenen Sohnes keine Ahnung. Ihr zweiter Spross Francis (Pierre-Yves Cardinal) gebietet Tom, ihr nichts davon zu verraten. Gleichzeitig fühlt er sich jedoch auch zum Liebhaber seines Bruders hingezogen...

Preisgekrönter Thrill

Das US-Magazin "Variety" verpasste "Sag nicht, wer du bist!" das Etikett "Queer Noir" - düster, bedrückend und überaus spannend zieht der Film das Publikum in seinen Bann. Dolans Fangemeinde wächst stetig an und hat schon wieder Grund zur Freude. Die gelungene Mischung aus Beziehungsdrama und Thriller ist definitiv nicht der letzte Film des Regisseurs.

In den letzten fünf Jahren drehte der junge Kanadier ebenso viele Spielfilme. Mit "Sag nicht, wer du bist!" gewann er 2013 den FIPRESCI-Preis in Venedig. Noch bevor der Film in den österreichischen Kinos angelaufen ist (Start: 5. September 2014), wurde .
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