"Schädel abreißen": Salzburger verurteilt

Ein Exekutor des Bezirksgerichtes Hallein ist am 7. August 2012 wüst beschimpft worden: Der Anrufer, ein 52-jähriger Frächter, drohte dem Gerichtsvollzieher, er werde mit einem Schäferhund aufs Gericht kommen und ihm den Schädel abreißen. Der Salzburger wurde heute, Donnerstag, im fortgesetzten Prozess am Salzburger Landesgericht wegen "gefährlicher Drohung" und "Siegelbruchs" zu einer bedingten Freiheitsstrafe von sechs Monaten auf eine Probezeit von drei Jahren nicht rechtskräftig verurteilt.
Ein Exekutor des Bezirksgerichtes Hallein ist am 7. August 2012 wüst beschimpft worden: Der Anrufer, ein 52-jähriger Frächter, drohte dem Gerichtsvollzieher, er werde mit einem Schäferhund aufs Gericht kommen und ihm den Schädel abreißen. Der Salzburger wurde heute, Donnerstag, im fortgesetzten Prozess am Salzburger Landesgericht wegen "gefährlicher Drohung" und "Siegelbruchs" zu einer bedingten Freiheitsstrafe von sechs Monaten auf eine Probezeit von drei Jahren nicht rechtskräftig verurteilt.

Der bisher unbescholtene Selbstständige war zur heutigen Verhandlung nicht erschienen. Am 18. Dezember 2012 hatte er den Exekutor vor Richterin Anna-Sophia Geisselhofer als "hirnlosen Depp" bezeichnet und den Wortlaut des Telefongesprächs auch bestätigt.

Den Vorwurf, er habe die Pfändungsmarke von dem Leasingauto, einem Mercedes, heruntergerissen, bestritt der Beschuldigte allerdings.

Die Staatsanwaltschaft hatte nach der Urteilsverkündung keine Erklärung abgegeben. Das Urteil wird nun ausgefertigt und dem streitbaren Salzburger zugestellt. Dann hat er die Möglichkeit, Rechtsmittel zu ergreifen.

Mit seiner Drohung am Telefon hatte er unter den Mitarbeitern des Halleiner Bezirksgerichtes eine große Verunsicherung ausgelöst. Der Gerichtsvollzieher wollte 358 Euro offene Forderungen der Sozialversicherung eintreiben.
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