"Schafaktie" soll Burgenlands Weingärten retten

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Im Südburgenland sind die Weingärten im Naturpark Weinidylle gefährdet. Der Wald holt sich sein Land zurück, weil die Bewohner zu wenig Zeit haben, um die Weinberge zu bewirtschaften. Ein ungewöhnliches Projekt soll die Landschaft retten. Es werden "Schafaktien" ausgegeben.

Im Südburgenland sind die Weingärten im Naturpark Weinidylle gefährdet. Der Wald holt sich sein Land zurück, weil die Bewohner zu wenig Zeit haben, um die Weinberge zu bewirtschaften. Ein ungewöhnliches Projekt soll die Landschaft retten. Es werden "Schafaktien" ausgegeben.

Für 50 Euro pro Stück können die Aktien erworben werden, wie der ORF schreibt. Damit sollen die Schafe finanziert werden. Möglich machen das das EU-Leader-Projekt und der Verein BERTA, die die bedrohten Flächen roden und mit Schafen beweiden wollen.

Dabei kann man ein gutes Geschäft machen, denn das Geld kommt mit 20 Prozent Zinsen zurück - in Form von Schaf- oder Lammfleisch. Sechs Kilo bekommt man, will man Schaffleisch auf dem Tisch haben, bevorzugt man echt burgenländisches Lamm, muss man sich mit fünf Kilo zufriedengeben.

Ein Problem ist noch, dass das Weideland momentan auf 30 Teile aufgesplittet ist. Noch wird versucht, mehr Leute zum Mitmachen zu bewegen, um größere, zusammenhängende Weideflächen zustande zu bekommen.

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