Manche Möchtegern-Verbrecher stellen sich sogar zum Einbrechen zu ungeschickt an: Ein 16-Jähriger brach in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag in einen Supermarkt in Graz ein, Geld fand er allerdings keines. Als Notlösung griff der Teenager zu Gutscheinen. Dann wurde er auch noch von der Polizei auf frischer Tat ertappt.
Gegen 23.40 Uhr brach der 16-jährige Grazer die Glastüre eines Supermarkts im Grazer Stadtteil Mariatrost auf. Er durchsuchte das Geschäft, wollte Bargeld haben. Bares lag allerdings keines herum. Aus lauter Verzweiflung griff der Bub bei Warengutscheinen zu. Er steckte sich fünf Stück im Wert von 250 Euro ein. Da Warengutscheine meist nummeriert sind und oft vor Gebrauch erst aktiviert werden müssen, hätte er sich diese Aktion höchstwahrscheinlich sparen können.
Es kam aber noch schlimmer für den tollpatschigen Teenager: Gegen 00.10 Uhr traf die Polizei am Tatort ein, der Einbrecher war nach wie vor dort. Die Polizisten nahmen den Buben mit, im Verhör gab er alles zu. Er habe Geldprobleme gehabt, so der 16-Jährige.