"Schlechtester Winterstart aller Zeiten"

Nur wenige Tage bevor zahlreiche österreichische Skigebiete ihre großen Saison-Openings feiern, dominiert Grasgrün, wo eigentlich Weiß zu sehen sein sollte. Nicht nur der Tourismus beklagt den akuten Schneemangel und die hohen Temperaturen, sondern auch die Sportartikelhersteller.
Nur wenige Tage bevor zahlreiche österreichische Skigebiete ihre großen Saison-Openings feiern, dominiert Grasgrün, wo eigentlich Weiß zu sehen sein sollte. Nicht nur der und die hohen Temperaturen, sondern auch die Sportartikelhersteller. Wird die Ski-Ausrüstung schon bald billiger?




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Franz Julen, seines Zeichens Chef des Sportartikel-Giganten Intersport, spricht sogar von einem der schlechtesten Winterstarts aller Zeiten. Gegenüber der Zeitung Sonntag befürchtete der Schweizer ein Umsatzminus gegenüber dem Vorjahr. "Wenn nicht bis spätestens Anfang Dezember der Winter in ganz Europa Einzug hält, wird es sehr sehr hart", so Julen.

Schuld am Einbruch sei nicht die Wirtschaftskrise, sondern schlicht und ergreifend die Wetterlage. "Die Menschen machen ihr Ausgabeverhalten nicht von der Konjunktur abhängig", schildert Julen und untermauert sein Argument: "Auch wenn es kaum zu glauben ist, aber in Griechenland liegen wir 6 Prozent im Plus."

Dafür sieht es in den klassischen Absatzmärkten eher düster aus. Innerhalb der gesamten Intersport-Gruppe leiden die Schweiz zusammen mit den Niederlanden am meisten.

Ski-Ausrüstung könnte günstiger werden
Wer also plant, Ski oder andere Winterausrüstung unter den Christbaum zu legen, sollte noch ein wenig warten, denn der Chef des größten Sportartikelhändlers der Welt stellt baldige Preissenkungen in Aussicht. Die Lager der Händler sind voll. Schneit es nicht bald, werden Waren vergünstigt. "Je später es schneit, desto früher sinken die Preise."
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