"Schneebrunzer": Fellner zog Klage zurück

Wolfgang Fellner, "Österreich"-Herausgeber
Wolfgang Fellner, "Österreich"-HerausgeberBild: picturedesk.com
Wolfgang Fellner zog seine Klage gegen "Heute" im sogenannten "Schneebrunzer-Prozess" im letzten Moment zurück. Ein möglicher Grund: "Falter"-Chefredakteur Klenk hätte als Zeuge aussagen können.
Schmuckloses Ende einer glanzvollen Enthüllung: In ihrem Buch zum Video hatten die "Ibiza"-Enthüller Frederik Obermaier und Bastian Obermayer folgende Perle von Heinz-Christian Strache publik gemacht. Der Ex-FPÖ-Chef habe in der Villa von einem "Schneebrunzer von der Boulevardzeitung Österreich" gesprochen."Heute" berichtete über das Buch und folgerte – naheliegend –, mit dem "Schneebrunzer" habe Strache wohl "Österreich"-Herausgeber Wolfgang Fellner gemeint. Der dürfte vor Wut fast geplatzt sein, denn er klagte "Heute" wegen übler Nachrede bzw. Beschimpfung.

Am Montag sollte vor dem Wiener Landesgericht darüber verhandelt werden. Aber siehe da: Fellner zog seine Klage im letzten Moment zurück. Möglicher Grund: "Falter"-Chefredakteur Florian Klenk hätte als Zeuge aussagen können. Er hatte das "Ibiza"-Video in voller Länge gesehen, schaute in seinen Mitschriften nach und fand das Strache-Zitat im Original: "Wenn du die Krone hast, hast du die Meinungshoheit. Der einzige Konkurrent ist der ORF. Und, jetzt sag ich, Schneebrunzer Fellner Österreich." Da fiel die Klappe.

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