"Schweigen der Lämmer"-Regisseur gestorben

Jonathan Demme, der Regisseur des Thriller-Klassikers "Das Schweigen der Lämmer", ist im Alter von 73 Jahren an einer Krebserkrankung verstorben.
Der Oscar-gekrönte Filmemacher erlag den Folgen seiner Krebserkrankung. Seit 2010 litt Demme an Speiseröhrenkrebs. Sein Publizist verkündete im "Variety"-Magazin, dass der Regisseur, in Anwesenheit seiner Frau und seiner drei Kinder, in New York verstarb.

Mit dem Psychothriller "Das Schweigen der Lämmer" feierte Demme seinen größten Triumph seiner Karriere. Für die Inszenierung des Serienmörders Hannibal Lecter (gespielt von Anthony Hopkins) wurde dem Regisseur 1992 ein Oscar für die beste Regie verliehen. Weiters wurden seine zwei Hauptdarsteller, Anthony Hopkins und Jodie Foster, mit einem Goldjungen ausgezeichnet und der Streifen selbst zum besten Film des Jahre gekürt.

Erfolge mit Talking Heads und "Philadelphia"

Bereits vor "Das Schweigen der Lämmer" war Demme in der Filmszene ein bekannter Name. Sein Talking-Heads-Konzertfilm "Stop Making Sense", mit dem er der Band ein Denkmal setzte, gehört bis heute zu den besten Konzertfilmen die jemals gedreht wurden. Demmes Film "Philadelphia" war 1993 der erste große Hollywood-Film, der sich kritisch mit dem gesellschaftlichen Umgang mit AIDS-Erkrankten auseinandersetzte. Tom Hanks, der in dem Streifen einen aidskranken Rechtsanwalt verkörperte, wurde für seine Rolle sogar mit einem Oscar ausgezeichnet.

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